Das Dünenhaus hat eine lange Tradition und gehört zur Geschichte der Strandpromenade in Binz (Rügen).

Die vornehme Villa wurde im Jahre 1902 erbaut und gehörte damals Johann Lokenvitz. Die Architektur spiegelt den eleganten und klassischen Stil der Jahrhundertwende wieder. Hier konnten wohlhabende Bürger einen erholsamen Badeurlaub genießen. Das damalige Hotel bot jeden erdenklichen Komfort und war ein beliebtes Urlaubsdomizil. Im Laufe der Jahre wechselten die Besitzer, doch der Flair und die Romantik sind geblieben.

Bäderarchitektur

An dieser Stelle wollen wir einiges über die Bäderarchitektur sagen.

Das Dünenhaus entstand zu einer Zeit, als herrschaftliche Villen und Hotels mit großer Leidenschaft gebaut wurden. Die Architektur war nicht nur zweckmäßig, sondern auch verschnörkelt, klassische und romantisch.

Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um reichlich verzierte Balustraden oder Balkone zu bauen. Ein Gefühl der reichen hanseatischen Zeit spiegelte sich auch in der Architektur wieder. Es gab natürlich auch eine lokale Baukultur, gezeichnet von einfachen flachen Fischerhäuschen und Gutshöfe mit Giebeln und aus Backsteine gebaut.


Zur Bäderarchitektur gehören weiß getünchte Häuser mit verzierten Balkonen. Diese wurden eigens für den Bäderbetrieb gebaut. Die Unterkünfte hatten ein reichliches Platzangebot, da die wohlhabenden Kur- und Badegäste sehr wohlhabend waren und auch Räumlichkeiten für das mitgebrachte Personal benötigten. Der Charme der Badeorte an der Ostsee liegt in diesem herrlichen Luxus mit prächtigen Säulenportalen und gusseisernen Wendeltreppen.

Auf dem Dach des Dünenhauses kann man zwei Figuren entdecken – eine auf der rechten Seite und die andere auf der linken Seite. Die rechte Figur entspricht dem Helden Hermes aus der griechischen Mythologie. Der Götterbote mit seiner beflügelten Kopfbedeckung. Die zweite Figur ist Hephaistos. Der griechische Gott des Feuers und der Schmiede. Mittig befindet sich eine Reliefplatte mit einer Szene die „der Sommer“ genannt wird. Dargestellt wird die Ernte und wie Kinder der römischen Göttin des Ackerbaus – Ceres – ihre Gaben überbringen. Es handelt sich hier um klassische Dekorationsmotive, die typisch für die Architektur um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts waren.

Das Dünenhaus wurde liebevoll restauriert und die Dekorelemente der Epoche wurden komplett übernommen. Der mondäne und elegante Stil sind immer noch präsent und zeugen von der herrschaftlichen Vergangenheit des Hauses. Doch das Dünenhaus verfügt jetzt über moderne Anlagen und ist technologisch auf dem neuesten Stand. Die Zimmer sind mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet, wie es sich für eine Appartement-Anlage dieser Luxusklasse gehört.

Unsere Verwaltung ist stets darum bemüht, Ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen und bieten auch heute – ganz in Ehren der Tradition – einen überdurchschnittlichen Service an.